05 · Lebensmittel
Welche Lebensmittel enthalten Vitamin A?
Über die Ernährung ist die Vitamin-A-Versorgung in Deutschland in der Regel gut zu decken. Die ergiebigsten Quellen sind tierisch — vor allem Leber, die so viel Vitamin A enthält, dass kleine Kinder davon nicht zu viel essen sollten. Pflanzliche Quellen liefern Beta-Carotin, das der Körper nach Bedarf in Vitamin A umwandelt — bei Überschuss bleibt es harmlos, weil die Umwandlung selbstreguliert ist.
Tierische Quellen liefern Retinol direkt — das ist die Form, die der Körper nutzen kann. Leber ist die mit Abstand reichste Quelle (oft 5.000-10.000 µg Vitamin A pro 100 g), gefolgt von Lebertran, Eigelb, Butter und Käse. Eine kleine Portion Leberwurst auf dem Brot deckt bereits den gesamten Tagesbedarf eines Schulkindes.
Pflanzliche Quellen enthalten Beta-Carotin — die Vorstufe, die der Körper nach Bedarf in Vitamin A umwandelt. Süßkartoffel, Möhre, Kürbis, Spinat, Mangold und Grünkohl sind die wichtigsten Quellen. Wichtig: Beta-Carotin braucht Fett zur Aufnahme — eine geriebene Möhre mit etwas Öl oder Butter ist deutlich ergiebiger als die rohe Möhre pur. Bei pflanzlicher Aufnahme über Beta-Carotin gibt es keine Überdosierungsgefahr: Der Körper wandelt nur die benötigte Menge um.
Quellen: MRI 2025